Die Worttänzerin bloggt
Neues aus der Texterwerkstatt im Juli 2011

Liebe Leserinnen und Leser,
es gibt Dinge, die sind „in“. Zu meiner Zeit waren es Glitzersticker, vor 10 Jahren hatte jedes Kind Diddle und heute heißen die „Must-have“ Nintendo DS und natuerlich Internet. Die Eltern unter Ihnen kennen seitenlange (Weihnachts-)Wunschliste des Nachwuchses. Wir Erwachsene sind „in“, wenn wir die Klaviatur der Social Media beherrschen. XING, Facebook, Twitter, Blog oder Google+ – unser soziales Umwelt passt heute auf 55 Quadratzentimeter, die Groesse eines Handys. Arbeit und Privat versteht sich. Doch braucht man all das wirklich und wie viel davon, um den Puls der Welt zu hoeren? Wie viel Fluch, und wie viel Segen steckt in Social Media, dieser virtuellen Lilliput-Welt, die niemals schlaeft? Meine klare Antwort heißt: Milchkaffee. Verzichten nein, aber Sie allein entscheiden ueber das Mischverhaeltnis. 🙂

Dies sind die News im Juli 2011

1. Aktuelles: Social Media – Neueste Studien zum Thema

2. Handwerkliches: Frisch gezwitschert – 140 Zeichen für Ihre Botschaft

3. Sprachliches: Ich denke, also spinn ich

4. Lustiges:Twitterpost

5. In eigener Sache: Die Worttaenzerin sucht neues Domizil

1. Aktuelles: Social Media – Neueste Studien zum Thema

Eine Studie der Sikom Software GmbH vom Mai 2011 erklaert, dass die meisten Verantwortlichen in den Bereichen Kundenkommunikation und Service den Social-Media-Kanaelen langfristig viel zutrauen. Andererseits seien aber auch viele Entscheider noch skeptisch, welche Herausforderungen durch Social Media auf die Unternehmen zukaemen. Einig sei man sich jedoch darin, dass an diesen Kanaelen langfristig kein Weg vorbeifuehre. Der ganze Beitrag: http://xiij.de/Studie_Social_Media_Sikom.

Laut einer Online-Blitzumfrage von news aktuell unter Fach- und Fuehrungskraeften aus der Kommunikationsbranche sehen 73 % der Befragten großen Weiterbildungsbedarf bei den Themen Social Media und Online-PR. Für 49 % werde die groesste Herausforderung sein, immer auf dem Laufenden zu bleiben. 45 % sehen eine Aufgabe darin, den Erfolg von Social-Media-Aktivitaeten nachzuweisen sowie zielgruppengerechte Ansprache zu sichern (38 Prozent) und ueber die rechtlichen Rahmenbedingungen im Social Web Bescheid zu wissen (30 Prozent).

Die Worttaenzerin twittert
Ganz ehrlich: Bis vor drei Wochen habe ich jedem, der mich nach Twitter gefragt hat, unglaeubig bis entruestet geantwortet: „Habe schon genug um die Ohren. Wann soll ich das denn noch machen?“ Nun, seit gut 14 Tagen bin ich dabei und habe jetzt noch ein bisschen mehr um die Ohren… Schuld daran ist Norbert Schuster, www.strike2.de Doch dazu gleich mehr. Hier mein Twitteraccount für alle, die mir folgen und tagesaktuelle Informationen erhalten wollen: http://twitter.com/#!/Worttaenzerin

2. Handwerkliches: Frisch gezwitschert – 140 Zeichen für Ihre Botschaft

Falls Sie in naher oder ferner Zukunft dazu stoßen moechten, nachfolgend ein paar Zahlen zur Entwicklung, die Vorteile, die Ihnen bis dahin entgehen und was Sie jetzt schon vorausschauend tun sollten.

480.000 Accounts hatte Twitter im März 2011, weltweit sind es 160 Millionen (im Vergleich dazu Facebook: 650 Mio). Tendenz rapide steigend. Aktuelle Zahlen und Entwicklungen finden Sie auf www.http://webevangelisten.de. Laut Experten führt also kein Weg an Twitter vorbei. Sie sollten sich deshalb jetzt schon wenigstens Ihren (Firmen-)Namen für zukuenftige Twitteraktivitaeten sichern (vergleiche: Domainnamen-Gerangel), und einen Account anlegen. Das ist schnell gemacht und Sie brauchen erst einmal gar nicht aktiv werden. Ich selbst twittere als Worttaenzerin, da mein Blog den selben Namen hat, aber ich habe auch den folgenden (weniger aktiven) Account angelegt: http://twitter.com/#!/APROPOSTEXT.

Einmal angemeldet koennen Sie sich in Ruhe umschauen, welche Personen und Unternehmen twittern und welche Vorteile dieses Medium für Sie haben koennte. Was die Inhalte anbelangt gilt für Sie als Unternehmer das gleiche wie bei Broschueren, Websites und anderen Kommunikationsmitteln: Sie sollten eine Strategie entwickeln, was Sie ueber Twitter erreichen wollen. Dies koennte sein: Markt- und Zielgruppenbeobachtung, schnelle Informationsvermittlung in Kombination mit wohl dosierter (!) Werbung. Im Rahmen Ihrer allgemeinen Kommunikationsstrategie koennen und sollten Sie auch Twitter und Facebook integrieren. Ich helfe Ihnen gerne dabei.

Sie moechten es probieren? Dann empfehle ich Ihnen das Buch „Twittern fuer Manager“ (http://twittern-fuer-manager.de) vom ‚Twittercoach’ Norbert Schuster (uebrigens auch aus Kleinostheim). Hier steht alles drin, was Sie über das Thema wissen muessen. Er beschreibt (nicht nur für Manager), wie Sie Schritt für Schritt Ihren Account anlegen und sich in Twitter bewegen. Zahlreiche Praxisbeispiele ergaenzen diesen Praxisleitfaden. Falsch machen unmoeglich! Eine ausfuehrliche Rezension des Buches finden Sie in Kuerze auf meinem Blog: http://worttaenzerin.de

Vom Insider: Falls Sie sich wundern, wie andere Unternehmer es schaffen, in Social Media aktiv zu sein: Viele lassen externe Dienstleister (Ghostwriter) für sich twittern, posten und bloggen. 😉 Eine Ueberlegung wert? Dann sprechen Sie mich bitte an!

3. Sprachliches: Ich denke, also spinn ich

Fischteich-Effekt, Gummiband-Effekt, Walkman-Effekt, Dalai-Lama-Effekt, Cocktailparty-Effekt, Weihnachtseffekt, Romeo-und-Julia-Effekt, Laechelmasken-Syndrom… Zuerst dachte ich, Jochen Mai und Daniel Rettig haetten sich werbetexter-like ein paar griffige Titel für verschiedene Phaenomene oder Verhaltensmuster ausgedacht. Dabei handelt es sich tatsaechlich um bekannte Begriffe, die die beiden Autoren in einem Buch zusammengefasst haben. In elf Kapiteln aufgeteilt erfaehrt der Leser verschiedene bewusste und unbewusste Verhaltensmuster aus allen Lebensbereichen.

Alles in allem: Eine amuesante, locker geschriebene Unterhaltungslektuere (auch zum Verschenken) mit einigen Aha-Effekten und Einblicken in die Verhaltenspsychologie. Einige Hinweise kann man sogar für Werbemaßnahmen nutzen. Jochen Mai (Social Media Experte bei der Wirtschaftswoche und Autor der „Karrierefibel“) hatte mich um eine Rezension dieses vor kurzem erschienenen Buches gebeten. Voilà mein Urteil: http://xiij.de/Worttaenzerin_Buchrezension

4. Lustiges: Twitterpost

„Wo kann ich den Juli bitte umtauschen? Er ist undicht!“ (von @textzicke)
„So, alles Unwichtige haette ich dann heute schon mal erledigt“ (unbekannt)
„Haette ich zwei Katzen, hießen sie ‚Aronal‘ (fuers Fruehstueck) & ‚Elmex‘ (fuers Abendessen) (@ausserirdischer)

5. In eigener Sache: Neue Buehne fuer die Worttaenzerin

Die mit dem Wort tanzt sucht ein neues Zuhause ab Mitte/Ende Dezember. Das (Miet-)Objekt der Begierde steht in Aschaffenburg oder Umgebung, gerne auch wieder in Kleinostheim. 5-6 Zimmer sollte das Haeuschen mit Garten haben sowie eine gute (oeffentliche) Verkehrsanbindung. Ich freue mich ueber jeden Hinweis und bedanke mich fuers Augen und Ohren offen halten!

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