Die Worttänzerin bloggt
Neues aus der Texterwerkstatt im März 2011: Texten ist wie Tanzen

Liebe Leserinnen und Leser,

Texten ist ein wenig wie Tanzen. Zunächst lernen Sie die Tänze mit den entsprechenden Grundschritten. Dann üben Sie das Erlernte und versuchen dabei geschmeidig zu sein und im Rhythmus zu bleiben. Je nach Tanz und Partner ist es mal mehr, mal weniger anspruchsvoll und vielseitig. Irgendwann sitzen die Grundschritte und Sie können eintauchen in die Musik, neue Figuren und Schrittfolgen ausprobieren und auch mal die eine oder andere Showeinlage einfließen lassen, ohne aus dem Takt zu kommen. Was passiert nun, wenn eine tanzbegeisterte Profi-Texterin auf eine professionelle Tanzkundin trifft? The perfect match! Mehr dazu gleich…

Dies sind die News im März 2011

1. Aktuelles: Die mit dem Wort tanzt und „Die Worttänzerin“
2. Handwerkliches: Werden Sie zur Marke
3. Sprachliches: Die Analogie als rhetorisches Mittel
4. Lustiges: Aus dem wahren Leben
1. Aktuelles

Die mit dem Wort tanzt
Die mit dem Wort tanzt Hellauf begeistert war ich, als der Auftrag von Motsi Mabuse bzw. deren Ehemann Timo Kulczak vor einigen Wochen reinflatterte. Ich sollte Motsis neue Website betexten und während der 9-wöchigen RTL-Show „Let’s Dance“ als Pressesprecherin für sie da sein. Das war natürlich ein Auftrag ganz nach Maß, obwohl ich schon früher hin und wieder für die beiden gearbeitet habe. Motsi und Timo sind zweimalige (amtierende) Deutsche Meister in den lateinamerikanischen Tänzen. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde die Profitänzerin, Trainerin und Wertungsrichterin durch Let’s Dance an der Seite von Guildo Horn und Rolf Scheider. In dieser Staffel, die am 23.3. gestartet ist, sitzt die sympathische Südafrikanerin als einzige Frau erstmals in der Jury. Schauen Sie vorbei auf Motsis brandneuer Website: www.motsi-mabuse.de und klicken rein bei RTL, mittwochs um 20.15 Uhr. Die Show läuft noch bis zum 18. Mai. Die Worttänzerin Mein neuer Blog ist endlich online: http://www.worttaenzerin.de. Die ersten Schritte sind noch zaghaft und abgezählt, aber wie beim Tanzen heißt es auch hier: Üben, Üben und Choreographie ausbauen. 🙂 Kommentare und Themenwünsche willkommen!
Die Worttänzerin
Mein neuer Blog ist endlich online: http://www.worttaenzerin.de. Die ersten Schritte sind noch zaghaft und abgezählt, aber wie beim Tanzen heißt es auch hier: Üben, Üben und Choreographie ausbauen. 🙂 Kommentare und Themenwünsche willkommen!
2. Handwerkliches: Werden Sie zur Marke

So wie Tänzer an ihrer Choreographie und dem Ausdruck feilen, so arbeiten Persönlichkeiten an ihrer eigenen Marke. Prominente sind das beste Beispiel. Dieter Bohlen hat sein Image als bad boy und knallharter Kritiker, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Und bei seinen DSDS-Kandidaten sucht er immer wieder nach dem Einzigartigen, nach der eigenen Marke, mit der sich der eine Künstler vom anderen unterscheidet. Bei Dienstleistern, die ihr Unternehmen häufig als Einzelperson repräsentieren, ist das nicht anders. Der Kunde braucht ein scharf umrissenes Profil, etwas voran er sich festhalten und erinnern kann. Haben Sie Ihre Profilierung schon gefunden? Nun, Sie könnten Dieter Bohlen fragen oder sich Inspirationen und Tipps in meinem Impuls-Workshop holen. Zwei Termine stehen im April zur Auswahl: Beim Unternehmerfrühstück auf der Ronneburg am 21. April (http://xiij.de/menschMarke) oder zur Networking-Messe in Frankfurt am 27. April: http://xiij.de/NetworkingMesse .
3. Sprachliches: Die Analogie als rhetorisches Mittel

Es gibt Produkte und besonders Dienstleistungen, die lassen sich nur schwer oder gar nicht darstellen. Zur Veranschaulichung der abstrakten Inhalte eignet sich die Analogie als rhetorisches Mittel. Hinter der Analogie steht immer ein „ähnlich wie“. Sie benutzen also ein Bild, das dem Nutzen Ihres Produktes oder der Leistung entspricht. Beispiel 1: Versicherungsbranche. Headline: „Jeder braucht Rückendeckung“. Motiv: Pferd mit Schabracke auf dem Rücken. Medium: Fan-Magazin 1. FC Köln, Fußball-Bundesliga. Kernaussage: Mit der richtigen Versicherung sind Sie immer geschützt. Beispiel 2: Lebensmittelbranche: Headline: „Meine Jungs sind immer hungrig“. Motiv: Trainer mit seinen Spielern und mit Einkaufswagen im Supermarkt . Medium: Handball-Magazin THW Kiel, 1. Handball-Bundesliga. Kernaussage: Die Handballspieler sind immer hungrig und kaufen deshalb in dem Supermarkt ein. Außerdem sind sie hungrig nach Erfolg. Hier haben wir es also gleichzeitig mit einem Wortspiel bzw. einer Doppeldeutigkeit zu tun! >> Die kompletten Anzeigen finden Sie in der Anlage.
4. Lustiges

Ein etwa 4-jähriger Steppkes fragt mich in der Sammelumkleide im Schwimmbad: „Warum bist du hier?“ Ich suche nach einem besonders schlauen Argument, während die anderen Erwachsenen genauso neugierig auf meine Antwort warten wie der Junge. Schließlich sage ich: „Weil ich mich bewegen und etwas für meine Gesundheit tun will. Und du?“ „Weil’s Spaß macht!!“, antwortet er strahlend.

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Herzliche Grüße

Snezana Galijas

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