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Social Media Trendmonitor 2011: Noch immer Nachholbedarf bei Unternehmen und Redaktionen

19. Mai 2011 – Social Media hat sich immer noch nicht in den Köpfen vieler Journalisten und PR-Fachleute etabliert. Laut einer Umfrage des Social Media Trendmonitor 2011 von der dpa-Tochter news aktuell und Faktenkontor hält sich für den Umgang mit interaktiven Online-Diensten nur jede dritte Redaktion (33 Prozent) und jede vierte Pressestelle (28 Prozent) mit „gut“ bis „sehr gut“ gerüstet. An der Untersuchung beteiligt haben sich 5.120 Fach- und Führungskräfte aus PR-Agenturen, Pressestellen und Redaktionen.

Rund jeder dritte Befragte aus Redaktionen (35 Prozent), Pressestellen (42 Prozent) und PR-Agenturen (31 Prozent) sieht persönlichen Nachholbedarf im Umgang mit den neuen Kommunikationskanälen. Nur jeder sechste Journalist (15 Prozent), Mitarbeiter einer PR-Agentur (17 Prozent), und jeder zehnte Pressesprecher (9 Prozent) würde sich als Profi bezeichnen.

Zumindest angekommen ist das Theman „Social Media“ in den Redaktionen und Unternehmen. 44 Prozent der Journalisten empfinden Social Media als wertvolles Arbeitswerkzeug. Mehr als die Hälfte aller PR-Profis setzt Social Media inzwischen im Arbeitsalltag ein. Facebook steht bei Journalisten (59 Prozent) hoch im Kurs, gefolgt von YouTube (48 Prozent) und Xing (42 Prozent). Twitter ist auf Platz vier. Auch in Pressestellen steht Facebook an Nummer Eins bei der täglichen Arbeit (62 Prozent). Danach kommen XING (48 Prozent) und Twitter auf Platz drei (47 Prozent). YouTube steht an vierter Stelle.

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