Die Worttänzerin bloggt

Als ich vor zehn Jahren zufällig auf den Studiengang Werbetexter / Konzeptioner bei einem Studienanbieter in Darmstadt stieß, dachte ich: „Texter, ein eigener Beruf?“ „Ein komplettes Studium?“ Offen gestanden war mir bis zu jenem Tag der Begriff „Texter“ noch nie über den Weg gelaufen. Ich las die Beschreibung und danach waren zwei Dinge klar:

1) Ich hatte schon im Laufe meines Berufslebens Teile daraus intuitiv (und mit viel Freude) gemacht. Ich erinnerte mich sogar, in einem Lebenslauf den Begriff „Texten“ geschrieben zu haben. Mir fiel weiterhin ein, dass ich als Angestellte Präsentationen für die Geschäftsführung und Kollegen inhaltlich geplant und getextet (und teilweise selbst vorgetragen) habe und diese ziemlich gut ankamen. Außerdem hatte ich im privaten Umfeld in meinem damaligen Heimatort Kleinostheim bei Aschaffenburg Werbe- und PR-Maßnahmen, wie sie Teil des Studiums sind, geplant und erfolgreich umgesetzt. (Heute lebe und arbeite etwa 15km auf der anderen Seite des Mains in Hainburg, Kreis Offenbach, unweit des entzückenden historischen Städchens Seligenstadt)

2) Ich wusste, dass ich all das perfektionieren sowie alle anderen Punkte lernen und dem ganzen einen Rahmen geben wollte. Mir wurde klar: Der Beruf besteht aus weit mehr als dem Formulieren von Sätzen zu einem schön lesbaren Text. Der Begriff „Studium“ passte also. (Später war ich empört, wenn mein früherer Chef und auch andere Menschen mich fragten: „Texte schreiben? Kann man denn davon leben?“ Ich hatte schon vergessen, dass ich bis zum Studium ähnlich dachte.)

Was lernt ein Texter im Studium „Werbetexter und Konzeptioner“?

Hier ein kleiner Auszug aus den 25 Lernheften:

1. Grundlagen des Werbetextens: Was muss ein Werbetexter an Eigenschaften mitbringen? Was sind die Unterschiede zwischen Autor, Journalist und Werbetexter? Was bedeuten Briefing, Claim, Copy Strategie, Media- oder Werbemittelstrategie, Slogan, Tonality, USP, AIDA, etc.? Welche rhetorischen Stilmittel (Anspielung, Paradoxon, Anapher, Metapher, Alliteration, Wortspiel, etc. ) und Kreativitätstechniken gibt es?

2. In den folgenden Heften geht es neben den Textbausteinen wie Overline, Subline, Body Copy und Pay off gleich direkt und pro Heft sehr detailliert um die einzelnen Disziplinen. Konzepte und Texte für Anzeigen,  Werbebriefe und Mailings, Texte für Handzettel, Beilagen, Prospekte und Kataloge; Texte für Außenwerbung (Anschlagsstelle, Ganzstelle, Großflächen sowie (Bus-)Haltestellenplakate, Fassaden, Sportplätze, Stellschilder) sowie für rollende Werbung (Bus, PKW); „alltägliche“ Texte für z.B. die Vereinszeitschrift, Stellenanzeige, Glückwunschanzeige, persönliche Einladungen, etc.. Außerdem Texte für Funk und Fernsehen, Gewinnspiele, Texte für den Einzelhandel, Investitionsgüter, Dienstleister, Verkehrsträger, Medien, fürs Internet und für Europa (internationale Unternehmen) sowie Social Marketing.

3. Dann gibt es einen wichtigen Bereich: Public Relations oder auch Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Während  o.g. Disziplinen Werbetexters Spielwiese ist, kommt jetzt der PR-Texter zum Zuge. Hier geht es neben den Grundlagen der Pressearbeit z.B. um Presseeinladungen, Pressekonferenzen, PR-Konzepte, Mitarbeiterzeitschriften, Newsletter, etc.

4. Last but not least lernt der Texter alles Notwendige über Recht und Geld in seinem Metier. Als Konzeptioner entwickelt er oder sie komplette Kampagnen und Präsentationen.

Der Texter lernt also eine Menge über Werbung und Marketing im Allgemeinen und Speziellen, und viel über Strategie und Planung. Die erste Frage, die Ihnen also ein guter Texter stellen sollte ist: WOFÜR brauchen Sie den Text? (Danach folgen eine Reihe weiterer Fragen). Sicher verstehen Sie nun besser, warum Sie einen Text von Ihrer Website nicht einfach mal in die Broschüre oder Anzeige schmeißen sollten oder einen „Allrountext für alle Fälle“ beauftragen können. Das wäre als kämen Sie mit Haaren bis zum Po (oder extremer: Glatze) zum Friseur und wollten eine schöne Frisur für jeden Gelegenheit geschnitten haben. Ein guter Texter/Konzeptioner wird Sie beraten und Ihre Werbung oder Werbemaßnahme im Gesamtkontext sehen wollen.Wenn Sie flexibel und offen sind für Vorschläge und neue Ideen, können Sie von der Zusammenarbeit mit einem Texter sehr gut profitieren.

Wofür brauchen SIE einen Werbetexter, und welche Vorteile bringt es Ihnen, z.B. mich als externe Textspezialistin zu engagieren?

— Sie profitieren von einer neutralen Anbieterin, die als Außenstehender einen anderen Blickwinkel einnimmt.
— Sie bekommen Vorteile und Nutzen über die eigene Dienstleistung/Produkt präsentiert, die Sie vielleicht selbst noch nicht gesehen haben.
— Sie profitieren von einer Dienstleisterin, die in der Sprache Ihrer Zielgruppe schreibt.
— Sie bekommen wichtige Informationen gefiltert und  zielgruppengerecht verpackt.
— Sie profitieren von  meiner hervorragenden Wahrnehmung und meinem starken Einfühlungsvermögen.
— Sie profitieren von einem kritischen Sparringspartner, der keine Angst hat, seinen Job zu verlieren (im Gegensatz zu Angestellten)
— Sie nutzen das Know-how einer Spezialistin, die sich ständig fortbildet und deren Erfahrungen und Branchenkenntnisse täglich wachsen (z.B. History Marketing, Storytelling, Website-Erstellung)

Konnte ich Sie von den Vorteilen eines (externen) Texters überzeugen? Das freut mich! Rufen oder mailen Sie mich gerne an, wenn Sie konkrete Fragen zu Ihrem Projekt haben. Oder fordern Sie unverbindlich meinen Newsletter an. Dort werden Sie etwa 4-6x im Jahr über Neuigkeiten, Handwerkliches sowie Tipps und Tricks aus dem Texterleben informiert.

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